KI-Sicherheitstipps für Eltern

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So starten Sie mit künstlicher Intelligenz in der Familie.

  1. Nutzen Sie für Kinder unter 13 Jahren Lernprogramme, die speziell für die Schule entwickelt wurden, zum Beispiel Khanmigo.
    Vermeiden Sie allgemeine KI-Tools wie Chat GPT. Bei kostenlosen Angeboten speichern die Anbieter*innen die hochgeladenen Informationen, um sie für die Weiterentwicklung der KI zu verwenden.
  2. Lesen Sie die Datenschutzrichtlinien sorgfältig durch, besonders bei kostenlosen Angeboten. Erklären Sie Ihrem Kind, dass die gleichen Vorsichtsregeln gelten wie im Internet allgemein: keine persönlichen Daten angeben, nicht alles glauben, was am Bildschirm steht, und sich an Erwachsene wenden, wenn etwas komisch wirkt.
  3. Begleiten Sie Ihr Kind beim ersten Gebrauch neuer KI-Werkzeuge. Erklären Sie, wie sie funktionieren und fragen Sie ab und zu nach. Weisen Sie Ihr Kind darauf hin, dass die KI nur so tut, als wäre sie ein Mensch.

  4. Regelmässige Gespräche
    Sprechen Sie regelmässig über die Online-Erfahrungen Ihres Kindes. Schauen Sie gemeinsam Ergebnisse an:

    •  «Wo hat die App gute Ideen gebracht und wo nicht?»
    • «Welche Informationen haben dich überrascht und warum?»
    • «Wie kannst du prüfen, ob das stimmt, was die künstliche Intelligenz sagt?»

    Diese Gespräche helfen Kindern, kritisch zu denken und selbstbewusst mit neuen Werkzeugen umzugehen.

  5. Bildschirmzeit beachten
    Lernprogramme mit künstlicher Intelligenz sollen das Lernen ergänzen, nicht ersetzen. Achten Sie auf eine gute Balance. Ihr Kind sollte weiterhin Zeit für Bewegung, Treffen mit Freunden und kreatives Spielen haben.Im Alter von 9-10 Jahren reichen die Empfehlungen von 60 Minuten bis zu einer maximalen Bildschirmzeit von 100 Minuten am Tag. Mehr Informationen dazu finden Sie in den Empfehlungen zur Bildschirmzeit bei Pro Juventute

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